28
Jul 11

04:03

Glaube Einstellung Angst

Das kann man fast auf alles anwenden, jedes Objekt ist einer dieser Stufen zuzuordnen:

  1. Glaube (Öffnung)
  2. Verständnis
  3. Aberglaube
  4. Unverständnis
  5. Skepsis
  6. Verneinung
  7. Meidung
  8. Angst (Verschließung)

Die Einstellung wird jedes Mal durch Herausforderungen gestützt. Der Glaube an den Glauben stärkt den Glauben und die Angst vor der Angst stärkt die Angst.

02:57

Sinn des Lebens

Man fragt mich, den alten Weisen: Was ist der Sinn des Lebens?

Nunja, sehe das Leben wie eine Kunst: Und fragst du dich nach dem Sinn der Kunst? Ja, Nein, egal, du machst sie einfach in irgendeine Richtung.

01:37

Wie wäre es denn nach 19 Jahren die Bestätigung nach Intelligenz fallen zu lassen und einfach auf dumm zu tun?

27
Jul 11

23:44

Tod

Ich glaube nicht an den Tod, die Nicht-Existenz, kann mir diesen nicht vorstellen, da es nichts vorzustellen gibt, aber ich glaube an das Verwelken, das man irgendwann nicht mehr lebt, sondern nur noch zu funktionieren versucht. Der freie Wille müsste das Gegenteil davon sein.

Was nützt es überhaupt Theorien ohne Erfahrung darüber anzustellen, hey, er wird irgendwann wird er kommen und wir werden sehen.

08
Mai 11

22:25

Die Logik falsch beweisen

Die Logik(/Wissenschaft) wird so groß überschätzt, das manche sie sogar zu ihrem Gott erklärt. Solche Leute nennt man dann Atheisten. Das Universum verfolgt auch keinen besonderen Sinn, den haben wir selbst nur gegeben. Logik ist nur eine Sprache nach der unser Gehirn funktioniert – Eine Sprache zum Verstehen, zum Strukturieren, zum Lernen. Und es bleibt doch noch so viel übrig, wenn man den Dingen ihre Logik nimmt. Und ich glaube gewiss, dass es Dinge jenseits derer gibt, Dinge die wir nie verstehen werden. Und im Endeffekt fragt man sich doch wie man die Logik denn falsch beweisen könnte. Ein Beweis wäre ja Logik. Und solange man nicht glaubt, dass man nach seinem Leben noch als bekannter Wisenschaftler in einem Wikipedia-Artikel lebt, sieht man keinen wirklichen Sinn das herauszufinden zu müssen. Dafür ist das Leben doch viel zu kurz. Und weil es eben so kurz ist, kann man Logik mit Glück falsch beweisen, was lustigerweise auch logisch wäre, aus ethischer Sicht betrachtet.

19
Apr 11

14:40

Relativismus und Irrtumsfreie Meinungsverschiedenheiten, Rezension

Folgende Rezension diente als Hausarbeit im Rahmen des Ethik-Unterrichtes und wurde mit 15 Punkten bewertet.

Relativismus

Meine Rezension umfasst einen Einblick in obengenannten Artikel von Markus Stepanians, der wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für praktische Philosophie der Universität des Saarlandes ist. Der Artikel beschreibt den relativen Wahrheitsgehalt von Urteilen, deren Gültigkeit im und aus dem Zusammenhang mit unverträglichen Meinungskonflikten. Philosophie-Studenten sind die Hauptzielgruppe dieses Textes, jedoch ermöglicht der Text einen guten Einstieg in eine praktische Sicht des Relativismus und ist generell für Relativismus-Interessierte empfehlungswürdig.

Im Relativismus können Aussagen, sofern sie an eine Person gebunden sind, wahr sein, auch wenn sie in der Umgebung einer anderen Person falsch sind. Was also für den einen als wahr gilt, kann für den anderen nicht gelten. Es ergeben sich zwei Thesen: Eine Aussage kann nicht wahrer sein als eine andere. Eine Aussage kann nur innerhalb einer dazugehörigen Wahrnehmung/eines Standards wahr oder falsch sein.

Generell sagt der Relativismus aus, dass es keine Aussage gibt, die objektiv wahr ist. Nach dem Wahrheitsrelativismus ist eine Aussage immer an eine Wahrnehmung, bzw. einen Standard gebunden, der als Grundlage für die Aussage dient. Zum Beispiel findet Person A Marzipan lecker. Die Leckerheit von Marzipan braucht Kriterien um als wahr festgesetzt zu werden. Diese Kriterien finden sich in As Wahrnehmung wieder, die als Standard dient. Generell ist eine Aussage immer an Kriterien gebunden, die um die Richtigkeit entscheiden. (Für die Bewertung dieser werden wiederum Kriterien benötigt.) Gibt es eine Person B, der Marzipan nicht lecker schmeckt, kann die Wahrnehmung von B darüber entscheiden, dass As Urteil Marzipan schmecke, nicht gegensprechen, gleichzeitig aber genauso wahr sein, da Bs Urteil sich Bs und nicht As Wahrnehmung als Kriterium bedient. Nur innerhalb gleicher Kriterien kann man zwei Urteile vergleichen. So ist zum Beispiel Geld objektiv gesehen Papier, Metall oder digital nur Zahlen, jedoch haben sich Menschen auf gemeinsame Kriterien geeinigt um den Wert festzulegen. Neigungen und Tatsachen sind nur Skalengrenzen der Allgemeingültigkeit oder Logik. Objektivität z.B. durch die Physik ist relativ wahrer, da sie möglichst universal und logisch nachvollziehbar sein soll. Wiederum gibt es verschiedene Interpretationen von Vorgängen, die durch unterschiedliche Theorien untersucht werden. (Wellen-Teilchen-Dualismus bei der Lichttheorie, Relativitätstheorie, etc.) Das letzte Kriterium wäre die Logik, die wiederum auf einen Standard festgesetzt ist. Je weniger universal eine Aussage ist, desto mehr neigt sie sich der Neigung, also einer subjektiven Wahrnehmung. Der Gedankenrelativist meint sogar, dass die Streitinhalte unterschiedlich sind: „A findet Marzipan lecker“, „B ~ nicht ~“. Daher eine Kombination von Urteil und Wahrnehmung. Die Personen seien nur nicht in der Lage dies richtig zu artikulieren.

Moral in Verbindung mit dem Relativismus

Die Moral ist meiner Meinung nach eine so weit wie nötig (mit sich selbst, mit einer Gruppe von Menschen, etc.) geltende Weise zu handeln, bzw. nach Wikipedia „eine Handlungsregelung, die für eine Gesellschaft, soziale Gruppe oder ein Individuum leitend ist“. Der Sinn der Allgemeingültigkeit einer Moral ist kein Urteilskriterium, z.B. ist es moralisch gut, dass ich Müsli esse, da es mir gut schmeckt und nur einen geringen Einfluss zu dem Rest der Menschheit besitzt.

Die Allgemeingültigkeit ist bei Menschenrechten aber entscheidend für deren Wahrnehmbarkeit als richtig: Die beanspruchten Rechte sind die natürlichen Bedürfnisse des Menschen, die vom Großteil gefordert werden. Was moralisch gut ist, ist also bestimmt von den besten Auswirkungen auf die Schnittmengen der eigensgesetzten menschlichen Standards. Relativistisch betrachtet impliziert das nicht, dass das unbedingt moralisch gut ist, sondern nur, dass solche Rechte einen Versuch darstellen die größtmögliche Menge an Menschen minimal zu befriedigen (und nicht weniger und dafür in einem höheren Maße).

Kritik

Ich kritisiere besonders, dass Aussagen nicht allesamt gleich wahr sind, sondern beurteile sie und ihre Kritierien nach der Nützlichkeit. Psychologisch gesehen braucht man ja Begriffe wie falsch und richtig, um überhaupt handeln zu können. Auch die Allgemeingültigkeit ist ein Entscheidungskriterium, dass für mich eine Rolle spielt um etwas als wahr und wahrer zu werten. (Dies unterliegt wiederum der Nützlichkeit)

Kritik des Textes

Der Text hatte viele logische Beweise und Vergleiche mit anderen philosophischen Sichtweisen, die für das Verständnis des Relativismus nicht unbedingt unnötig waren jedoch kürzer oder einfacher ausgedrückt werden könnten.

Weitere Fragen

Resultiert die Allgemeingültigkeit als Urteilskriterium aus der Moral?

16
Apr 11

02:52

Lebenszeit

Das Leben ist zu kurz um nichts auszuprobieren und lang genug um daraus zu lernen.

13
Mrz 11

18:11

Höflichkeit 2

Eine Moral ist nicht unbedingt ein freiheitsbeschränkendes Ding. Die Moral kann ja sogar schon künstlerische, wissenschaftliche Herausforderungen bieten. Auch nicht die Höflichkeit oder das Image. Freiheitsbeschränkend ist der falsche Umgang mit Scham und Angst.

18:02

Oberflächlichkeit

Die Oberflächlichkeit eines Dinges hängt von der Betrachtungsweise ab – ist die Betrachtungsweise oberflächlich, so ist es auch das Ding. Aber wonach beurteilt man die Oberflächlichkeit?

Ist Oberflächlichkeit überhaupt etwas Schlechtes, Unnützes oder ist es nur der christlichen Ethik entlehnt?

16:01

Verstehen

Verstehen heißt nicht Argumente für etwas zu finden, wieso etwas so ist wie es ist.